Bildergalerien
Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Trierer Narren ihren Rosenmontagszug genießen.
Fotos: Kreller
Der Rosenmontags-Umzug in Schönecken am 20. Februar 2012.
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Ein Bild des Grauens hat sich Polizei und Rettungskräften am
Samstagvormittag, 18. Februar, bei Rittersdorf/Bildchen geboten. Eine
Mutter und ihre drei Kinder sind gegen einen Baum gekracht. Zwei Kinder
sind tot, ein Kind schwer verletzt. Die Fahrerin soll nur leicht
verletzt sein. Bilder: Siko
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Datum der Tat: 16. Februar 2012, 10.11 Uhr.
Ort des Geschehens: das Trier Rathaus.
Der Angeklagte: Oberbürgermeister Klaus Jensen.
Das Prinzenpaar ließ sich durch nichts aufhalten und kämpfte sich bis zum Büro des OB durch, um die Anklage zu verkünden. Unterstützt wurden sie dabei von vielen närrischen Anhängern wie der Koobengarde und den Vorsitzenden des ATK. Wehren konnte sich unser OB dagegen nicht. Und so wurden ihm auch Dinge zum Verhängnis, die eigentlich nichts mit ihm und seinem Amt zu tun haben. „Einen Schuldigen muss es ja immer geben!“, erklärte Prinz Ralf II. Am Ende stand dann natürlich eins fest: Klaus Jensen hielt sich in seiner bisherigen Amtszeit nicht an die Vorschriften des närrischen Gesetzbuches. Den goldenen Schlüssel wollte er trotz allem noch nicht an das Prinzenpaar übergeben. Die Konsequenzen: Prinzessin Miriam I. und Prinz Ralf II. legten ihm Handschellen aus Kabelbindern an. Mit allen anwesenden Narren ging es dann in einer musikalisch unterstützten Prozession zum Hauptmarkt. Der Angeklagte ging freiwillig und freudig mit. Mission Rathausstürmung 2012 erfüllt.
Nach einer siegreichen Rathausstürmung und Festnahme des Oberbürgermeister Klaus Jensen, am 16. Februar, hieß es: ab auf den Hauptmarkt! Dorthin wurde unser OB unter Fesseln und Beobachtung des Prinzenpaars höchstpersönlich geführt, begleitet von der ganzen Narrenschar. Am Ziel angekommen, erwarten sie bereits hunderte verkleidete Trierer, denn alle wollen persönlich mit ansehen, wie der Oberbürgermeister den Schlüssel an das Prinzenpaar übergibt. Doch das war gar nicht so leicht. Klaus Jensen wollte und wollte seinen Schlüssel einfach nicht abgeben. Nach allen möglichen Versuchen brachte ein Kuss von Prinzessin Miriam I. letzt endlich den Erfolg. Wer kann da auch schon widerstehen? Feierlich wurden anschließend natürlich die neuen Gesetze des Prinzenpaares verkündet. So z. B. den Aschermittwoch als Trauertag anzusehen und gleichzeitig als gesetzlicher Feiertag anzuerkennen. Unter anderem waren auch viele neue Verbesserungen zu Gunsten der Bürger mit dabei. So waren am Ende der Zeremonie alle glücklich: ein Sieg für das Prinzenpaar, neue schöne Gesetze für die Narren, tolle Stimmungsmusik mit Schunkeleinlagen und einen Strauß Blumen inklusive Prinzenorden für Petrus. Ja und sogar Klaus Jensen schien, trotz der Niederlage, das ganze Spektakel zu genießen. Aber wer könnte bei solchen Nachfolgern auch schon schlecht gelaunt sein?
Mehrere hundert kleine Narren feierten am vergangenen Sonntag den WochenSpiegel-Kinderprinzenempfang in Trier-Zewen. Gemeinsam mit den Gastgebern, dem Carnevalsverein Zewener Baknaufen, hatte der WochenSpiegel ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Ob als „Majoretten“, mit Pompons oder mit traditionellem Gardetanz, zahlreiche Tanzgruppen und Solomariechen des Igeler Carnevalsvereins, der Zewener Baknaufen, des KV Laasa Hooten, des KC „Grün-Weiss“ Euren, des KV Palenzia oder des KC Konz – sie alle zeigten auf der Bühne ihr Können. Hoher Besuch kam diesmal mit den Kinderprinzenpaaren Prinz Maurice I. und Prinzessin Lene I. aus Wasserliesch und Jannik I. vom Trafohäuschen und Xynthia I. vom Römerberg aus Igel. Und natürlich ließ es sich auch das „große“ Trierer Stadtprinzenpaar Ralf II. vom Wieweler Thron und Miriam I. von Zalawen nicht nehmen, den Feiernden einen Besuch abzustatten. Fotos: Scholl
Die Hochsimmerhalle in Ettringen hatte sich in eine farbenprächtige Narrhalla verwandelt, die nicht passender für das Kreisnarrentreffen hätte sein können.
Zum zweiten Mal fand das Kreisnarrentreffen in der Verbandsgemeinde Vordereifel statt und die Ettringer erwiesen sich als perfekte Gastgeber. Angefangen bei Martin Winninger, der die Karnevalisten mit den Worten: "Macht üsch heut omend veel Spass un Freud, denn het lewe dauert leider kan Ewichkat" begrüßte, bis hin zu den Tanzgruppen der KG Ettringen, die mit geballter Man- und Womanpower "die Bühne rockten". Damit gaben sie eine tolle Visitenkarte bei den Vereinen ab, die aus allen Teilen des Kreises Mayen-Koblenz in die Hochsimmergemeinde gekommen waren.
Überaus herzlich wurden die Karnevalisten, die aus dem ganzen Umkreis angereist waren und die Halle bis auf den letzten Platz füllten, von der Karnevalsgesellschaft Ettringen, dem Ortsbürgermeister Werner Spitzley, dem Verbandsgemeinde-Bürgermeister Gerd Heilmann, dem RKK-Präsidenten Peter Müller und den Vertretern der Sparkasse Koblenz und der Kreissparkasse Mayen begrüßt. Und schon verzauberten das Tanzpaar der Karmevalsgesellschaft, die KG-Singers, und das Tanzmariechen Jule Sturm mit ihrem Tanz sowohl die Gäste als auch den Landrat Dr. Alexander Saftig. Die Verleihung des Kreisnarrenordens, mit dem
Ettringer Markenzeichen, dem Dilledap, an alle Vereine, sortiert nach Verbandsgemeinden beziehungsweise Städten, nahm einen großen Raum ein, zeigte aber auch die Wertschätzung für ihr Engagement hinsichtlich der Pflege und dem Erhalt des rheinischen Brauchtums.
Atemberaubend waren die Auftritte der Tanzgruppen aus den Reihen der Karnevalsgesellschaft Ettringen, "Karin’s Tanzgruppe" und der "Mennigjer Mädche", die "Kirmes- und Karnevalsgesellschaft Kärlich" und der Tanzgruppe der Karnevalsgesellschaft "Beller Jäße". Akrobatisch, gekonnt und ein "echter Hingucker" waren sie allesamt mit ihren phantasievoll gestalteten Kostümen.
Mit Spannung wurde auch beim 16. Kreisnarrentreffen die Verleihung des "Kreiswackes" an einen verdienten Karnevalisten aus dem Landkreis erwartet. Ehrensache für die "Ehrenwackesträger" der vergangenen Jahre und der "Gründerväter" des Events, Landrat a. D. Albert Berg-Winters und Peter Schmorleiz, Ehrenpräsident des RKK, dem „großen Moment“ beizuwohnen. Die Spannung steigerte sich schier ins Unermessliche, bis der Landrat (und ehemalige Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel), nachdem er das langjährige Engagement des Kreiswackesträgers gelobt hatte, das bestgehütetste Geheimnis lüftete: Der Ordensträger 2012 ist der Ehrensenator der Großen Weißenthurmer Kirmes- und Karnevalsgesellschaft Werner Zils. Das karnevalistische Urgestein stand, wie der Landrat in seiner Laudatio berichtete, bereits in jungen Jahren, als karnevalsbegeisterter Teenager "in der Bütt" der katholischen Vereinigung und war schließlich maßgeblich am Aufbau seines Karnevalsvereins, der Organisation der Karnevalssitzungen sowie der Gestaltung der Karnevalszüge und der dazugehörigen Wagen beteiligt.
Fotogalerie unter www.wochenspiegellive.de
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„Atomkraft am Pranger“ hieß es wortwörtlich am Samstag, 11. Februar in Trier. Anlässlich der andauernden Katastrophe von Fukushima und des nicht vollständigen Ausstieges aus der Atomkraft in Deutschland, veranstaltete das Antiatomnetz Trier eine Infoaktion. Ihre Message ist dabei kaum zu übersehen, geschweige denn zu überhören: „Eines der gefährlichsten Atomkraftwerke Frankreichs läuft keine 50 km von Trier entfernt – der Pannenreaktor Cattenom gehört stillgelegt bevor es ein 2. Fukushima gibt!“
Die Menschen über die täglichen Gefahren und tatsächlichen Kosten der Atomkraft zu informieren ist dabei ein erster wichtiger Schritt. Doch diese Infoaktion diente vor allem zum Wachrütteln. Aufmerksamkeit sollte geschaffen werden, für die große Demo zum anstehenden Jahrestag der Katastrophe in Fukushima, am 11. März 2012. An diesem Tag heißt es weltweit: Atomkraftwerke jetzt abschalten!
Frieren, Eiskratzen, Verkehrsunfälle. Die negativen Schlagzeilen über den Sibirischen Winter in Deutschland nehmen kein Ende. Wo bleiben da die positiven Ansichten? Haben wir uns nicht alle ein bisschen Winter gewünscht? Nun ja, wahrscheinlich hat kaum einer mit Dauerfrost und Höchsttemperaturen unter Null Grad gerechnet. Aber auch die Kälte kann so schön sein. Vielleicht müssen wir nur daran gewöhnen und lernen nicht immer die negativen Seiten des Lebens zu sehen. Als großes Beispiel gehen da die Kinder voraus. Sie spielen im Schnee und fahren den ganzen Tag lang Schlittschuh auf zugefrorenen Seen – ein Erlebnis, was man schon als wahre Seltenheit bezeichnen kann! So wie hier in Trier auf dem Petrisberg oder dem Mattheiser Weiher. Die Kleinen haben ihren Spaß und insgeheim genießen auch die Großen dieses Spektakel. Ob Schlittschuh fahren, Eishockey spielen oder sich vom Papa über das Eis ziehen lassen, die Freude kennt keine Grenzen, auch wenn man dabei trotzdem aufmerksam und vorsichtig sein sollte.
Also vergessen wir so schnell wie möglich das Frieren und den Frost und ersetzen sie durch Freiheit und Freude!